Grundstückspreise Nordrhein-Westfalen

Hier finden Sie die aktuellen Grundstückspreise für Nordrhein-Westfalen

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Zuletzt aktualisiert: 17.05.2022

Zusammenfassung

Zuletzt aktualisiert: 17.05.2022

Der durchschnittliche Kaufpreis für Grundstücke in Nordrhein-Westfalen beträgt 336 Euro pro Quadratmeter, dabei liegt der Preis pro Quadratmeter der teuersten Grundstücke (90% Quantil) bei 794 Euro und der Quadratmeterpreis der günstigsten Grundstücke (10% Quantil) bei 44 Euro.

Der höchste Quadratmeterpreis wird durchschnittlich für Grundstücke mit einer Grundstücksgröße von 250 - 500 m² verlangt, der niedrigste Preis pro Quadratmeter findet sich durchschnittlich im Bereich von über 5000 m².

Im Schnitt wird für erschlossene Grundstücke ein Preisaufschlag von 56% gegenüber teilerschlossenen Grundstücken und 84% gegenüber unerschlossenen Grundstücken verlangt.

Der Durchschnittspreis eines Grundstücks mit Baugenehmigung liegt um 88% über dem eines Grundstücks ohne Baugenehmigung.

Die drei (Land-)Kreise oder kreisfreien Städte, die durchschnittlich die teuersten Quadratmeterpreise aufweisen, sind Köln, Düsseldorf und Bonn. Die günstigsten Kaufpreise findet man in Höxter, Hochsauerlandkreis und Olpe.

Datengrundlage
Es wurden insgesamt 9.630 Grundstücke aus den letzten 12 Monaten in die Auswertung einbezogen.

1. Grundstückspreise-Ranking Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen im Ranking der Bundesländer

Deutschland Rank 8 von 16

Im bundesweiten Vergleich liegen die durchschnittlichen Bodenpreise des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen auf Rank 8.

2. Preisentwicklung und Auffälligkeiten

Analyse des Grundstücksmarktes und der Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen

Für Immobilienverkäufer und -käufer sind die Grundstückspreise und ihre Entwicklung von zentraler Bedeutung. Der „Grundstücksmarktbericht 2019 Nordrhein-Westfalen“ informiert über die Preisentwicklung am Immobilienmarkt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes NRW.

Das Wichtigste aus dem Grundstücksmarktbericht NRW 2019

Im „Grundstücksmarktbericht 2019“ berichtet der „Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen“ über die Situation des Immobilienmarktes in NRW (Stand: Kalenderjahr 2018). 

Der Grundstücksmarktbericht weist auf die Unterschiedlichkeit der Entwicklungen in den verschiedenen Immobilien-Teilmärkten hin.

Der bereits 2011 einsetzende durchschnittliche Preisanstieg für unbebaute Grundstücke beschleunigte sich im Jahr 2018 auf 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei stellte der Obere Gutachterausschuss allerdings eine Bandbreite in der Preisentwicklung zwischen -13 Prozent und +20 Prozent fest, die auf regionale Unterschiede und auf die tatsächliche oder geplante Nutzungsart von Grundstücken zurückzuführen ist. 

Besonders hoch war der Preisanstieg bei landwirtschaftlichen Flächen mit plus 12 Prozent, während die Preise für unbebaute Grundstücke mit Nutzungszweck Geschosswohnungsbau um 5 Prozent zulegten. Die Preise für Gewerbe- und Industrieflächen blieben mit einem Anstieg von +2 Prozent nahezu unverändert. 

Deutliche Preiserhöhungen wurden bei Veräußerungen bebauter Grundstücke beobachtet. Bei im Vergleich zum Vorjahr ähnlicher Anzahl der Kaufvorgänge (+ 1 Prozent) kam es 2018 im Landesdurchschnitt zu Preiserhöhungen von 8 Prozent. Damit stiegen die Immobilienpreise bei bebauten Grundstücken stärker als zu jedem anderen Zeitpunkt seit Anfang der 1990er Jahre.

Während der Grundstückspreis für Ein- und Zweifamilienhäuser im Berichtsjahr 2018 durchschnittlich um 8 Prozent anzog, stiegen die Kosten für Eigentumswohnungen mit 6 Prozent etwas moderater. Die festgestellten durchschnittlichen Preisveränderungen basieren auf einer bei Ein- und Zweifamilienhäusern gegenüber dem Vorjahr um ein Prozent erhöhten Fallzahl, während die Verkaufsanzahl bei Eigentumswohnungen um 3 Prozent zurückging.


Hinweis: Der Obere Gutachterausschuss NRW 

Der „Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen“ ist ein unabhängiges Gremium, dessen Mitglieder vom Landesinnenministerium NRW bestellt werden. 

Zu den wesentlichen Aufgaben des Oberen Gutachterausschusses des Oberen Gutachterausschusses zählen neben der Erstellung des NRW-Grundstücksmarktberichts insbesondere

  • die Führung eines Informationssystems zum Immobilienmarkt,

  • die Sicherstellung von Landeseinheitlichkeit bei der Auswertung der Daten über Immobilien-Kaufpreise und

  • die Erstellung von Obergutachten auf Antrag zum Beispiel von Gerichten und Behörden.


Die aktuelle Entwicklung der Grundstückspreise in NRW

In nahezu allen Städten und Landkreisen in NRW legten die Immobilienpreise laut Grundstücksmarktbericht zu. In 33 der untersuchten Gutachter-Bezirke lag der Anstieg bei mindestens 5 Prozent, in 13 Bezirken sogar bei 10 Prozent oder höher. Spitzenwerte erreichten die Kreise Warendorf und Soest, die einen Preisanstieg von 19 beziehungsweise 20 Prozent verzeichneten. Lediglich fünf Gutachterausschuss-Bezirke meldeten eine Stagnation des Preisniveaus.

Ein deutlicher Trend zu einem steigenden Quadratmeterpreis für Bauland im individuellen Wohnungsbau zeigt sich in NRW insbesondere in den Städten an Rhein und Ruhr, in Münster und in Ostwestfalen / Lippe.

Die Entwicklung der Grundstückspreise in den letzten Jahren

Unbebaute Grundstücke für den individuellen Wohnungsbau

Die (sich in 2018 verstärkende) Tendenz zu Preissteigerungen bei unbebauten Grundstücken, die für den individuellen Wohnungsbau genutzt werden sollen, lässt sich bereits seit dem Jahr 2011 beobachten. Im Fünf-Jahres-Zeitraum zwischen 2006 und 2010 hatte das Preisniveau stagniert.

In den letzten Jahren lagen die Preiserhöhungen für unbebaute, für den individuellen Wohnungsbau vorgesehene Grundstücke in den kreisfreien Städten stets oberhalb der Preisentwicklung in den Landkreisen (2018: +6 Prozent beziehungsweise +5 Prozent).

Besonders stark stiegen im Berichtszeitraum 2018 – wie zumeist bereits in den Vorjahren - der Wert von Grundstücken in den Regierungsbezirken Köln (+8 Prozent) und Detmold (+7 Prozent), gefolgt von den Regierungsbezirken Münster (+6 Prozent), Düsseldorf und Arnsberg (jeweils +5 Prozent).

Die Untersuchung von Regionen innerhalb der Regierungsbezirke ergab die stärksten Preissteigerungen in den Regionen Bonn (+16 Prozent), Münsterland (+15 Prozent) und Köln (+9 Prozent). Die geringsten Anstiege verzeichnete die Region Eifel / Rur und die Bergische und Märkische Städteregion (jeweils + 2 Prozent). 

Grundstück für Geschosswohnungsbau

Im Geschosswohnungsbau stiegen die Baulandpreise in den letzten Jahren zwischen 2 Prozent (2014), 4 Prozent (2017 und 2018) und 6 Prozent (2016).

Baugrundstücke für gewerbliche Nutzung

Die Preisentwicklung für Grundstücke, die für eine gewerbliche Nutzung zur Verfügung stehen, unterlag in den letzten Jahren größeren Schwankungen, die in den kreisfreien Städten einerseits und den Landkreisen andererseits teilweise auch gegenläufige Tendenzen aufwiesen. So stiegen der durchschnittliche Preis in den kreisfreien Städten im Jahr 2018 um 17 Prozent, während das Preisniveau in den Landkreisen um 8 Prozent zurückging.

Landwirtschaftliche Flächen

Landwirtschaftlich genutzte Flächen verzeichneten in 2018 Preisanstiege von durchschnittlich 12 Prozent (2016: +9 Prozent, 2017: + 10 Prozent).

Ein- und Zweifamilienhäuser

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser wiesen zwischen 2000 und 2009 eine stagnierende, teilweise sogar etwas rückläufige Tendenz auf. Ab 2010 kam es jedoch zu einer Trendwende bei der Preisentwicklung mit immer stärkeren Preiserhöhungen (2017: + 6 Prozent, 2018: 8 Prozent). In den kreisfreien Städten legten die Preise zuletzt besonders deutlich zu (+ 9 Prozent; Landkreise: + 7 Prozent).

Individuelle Preisentwicklungen in größeren Städten Nordrhein-Westfalens

Die Bodenpreise variieren in NRW aufgrund der regional sehr unterschiedlichen Bevölkerungsdichte und Wirtschaftsstrukturen innerhalb einer großen Bandbreite.

Unbebaute Grundstücke für den individuellen Wohnungsbau

Den höchsten durchschnittlichen Bodenwert für mittlere Wohnlagen weist die Landeshauptstadt Düsseldorf mit 800 Euro je Quadratmeter aus, gefolgt von größeren Städten wie Köln (durchschnittlicher Quadratmeter-Preis: 630 Euro), Bonn (500 Euro), Münster (480 Euro) und Neuss (410 Euro).

Zum Vergleich: in ländlichen Gebieten wie der Eifel oder Ostwestfalen ist Bauland (mittlere Wohnlage) zu Quadratmeterpreisen auch unterhalb von 50 Euro erhältlich.

Geschosswohnungsbau

Bauland für den Geschosswohnungsbau war 2018 in mittleren Lagen größerer Städte zu folgenden Quadratmeter-Preisen erhältlich:

  • Münster 820 Euro

  • Köln 800 Euro

  • Düsseldorf 790 Euro

  • Bonn 510 Euro

  • Essen 350 Euro

  • Dortmund 330 Euro

  • Bochum 315 Euro

  • Wuppertal 220 Euro

  • Duisburg und Bielefeld 210 Euro

Baugrundstücke für gewerbliche Nutzung

Auch die Baulandpreise bei gewerblich zu nutzenden Flächen weichen innerhalb Nordrhein-Westfalens stark voneinander ab (Quadratmeterpreise in mittleren Lagen):

  • Düsseldorf 290 Euro

  • Köln 165 Euro

  • Bonn 115 Euro

  • Essen 85 Euro

  • Dortmund, Bochum, Wuppertal 65 Euro

  • Duisburg, Münster, Bielefeld 75 Euro

Ein- und Zweifamilienhäuser

Hohe Wertzuwächse erzielten besonders Ein- und Zweifamilienhäuser am Niederrhein (+ 10 Prozent) sowie in den Regionen Düsseldorf, Köln und Münsterland (jeweils + 9 Prozent).

Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser (Neubauten, Grundstücksfläche 350 bis 800 Quadratmeter, mittlere Wohnlage) wurden zu folgenden Gesamtkaufpreisen (Median) veräußert:

  • Region Düsseldorf 636.000 Euro,

  • Region Köln 487.000 Euro,

  • Region Bonn 480.000 Euro,

  • Ruhrgebiet 462.000 Euro,

  • Münsterland 375.000 Euro.

Fazit und Ausblick: Wohin tendieren die Grundstückspreise in NRW?

Die Grundstückspreise in Nordrhein-Westfalen befinden sich laut Grundstücksmarktbericht 2019 in einem mehrjährigen, sich teilweise immer noch weiter verstärkenden Aufwärtstrend. Die Preise bebauter und unbebauter Grundstücke stiegen in den kreisfreien Städten von NRW überdurchschnittlich an, etwas weniger stark in den Landkreisen. Unterschiedliche Bevölkerungsdichten und Wirtschaftsstrukturen führen innerhalb Nordrhein-Westfalens zu großen Unterschieden bei Grundstücken aller Art. 

Abzuwarten bleiben die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Immobilienpreise. Erste Anzeichen sprechen (angesichts einer stärkeren Home-Office-Nutzung und einem deutlich geringeren Flächenbedarf in verschiedenen Branchen) für eine rückläufige Tendenz der Nachfrage nach gewerblich genutzten Flächen. Zudem könnten die einschneidenden Erfahrungen, die gerade die relativ beengt lebenden Stadtbewohner mit pandemiebedingten Restriktionen machen mussten, zu einer verstärkten Nachfrage nach Wohnimmobilien außerhalb der großen Ballungszentren führen.


Quellen

Statistisches Bundesamt (2019), Kauffälle, Veräußerte Fläche, Durchschnittlicher Kaufwert für Bauland: Bundesländer, Jahre, Baulandarten, Baugebiete

Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in Nordrhein-Westfalen (2020), Grundstücksmarktbericht Nordrhein-Westfalen 2019

3. Grundstückspreise der Kreise und kreisfreien Städte

Hier finden Sie die aktuellen Grundstückspreise in Nordrhein-Westfalen auf Ebene der Kreise:

Kreis Ø Grundstücks-
preis pro m²
Zum Verkauf
 stehende Fläche
Bielefeld (kreisfreie Stadt) 332€ 200.985 m²
Bochum (kreisfreie Stadt) 442€ 192.574 m²
Bonn (kreisfreie Stadt) 1.054€ 142.292 m²
Borken 431€ 361.039 m²
Bottrop (kreisfreie Stadt) 271€ 114.053 m²
Coesfeld 806€ 40.145 m²
Dortmund (kreisfreie Stadt) 336€ 1.346.255 m²
Duisburg (kreisfreie Stadt) 155€ 10.547.492 m²
Düren 310€ 810.514 m²
Düsseldorf (kreisfreie Stadt) 1.342€ 424.362 m²
Ennepe-Ruhr-Kreis 274€ 1.285.660 m²
Essen (kreisfreie Stadt) 478€ 201.687 m²
Euskirchen 257€ 2.718.931 m²
Gelsenkirchen (kreisfreie Stadt) 430€ 146.435 m²
Gütersloh 382€ 278.985 m²
Hagen (kreisfreie Stadt) 195€ 117.236 m²
Hamm (kreisfreie Stadt) 250€ 264.831 m²
Heinsberg 219€ 532.716 m²
Herford 300€ 528.003 m²
Herne (kreisfreie Stadt) 437€ 104.977 m²
Hochsauerlandkreis 93€ 828.229 m²
Höxter 59€ 1.056.128 m²
Kleve 237€ 905.668 m²
Köln (kreisfreie Stadt) 1.385€ 314.016 m²
Krefeld (kreisfreie Stadt) 695€ 135.998 m²
Leverkusen (kreisfreie Stadt) 656€ 58.085 m²
Lippe 190€ 810.355 m²
Märkischer Kreis 130€ 532.885 m²
Mettmann 554€ 453.320 m²
Minden-Lübbecke 156€ 1.015.542 m²
Mönchengladbach (kreisfreie Stadt) 418€ 698.891 m²
Mülheim an der Ruhr (kreisfreie Stadt) 264€ 112.603 m²
Münster (kreisfreie Stadt) 711€ 100.358 m²
Oberbergischer Kreis 118€ 1.992.927 m²
Oberhausen (kreisfreie Stadt) 246€ 165.438 m²
Olpe 110€ 704.072 m²
Paderborn 292€ 743.528 m²
Recklinghausen 392€ 353.950 m²
Remscheid (kreisfreie Stadt) 309€ 82.978 m²
Rhein-Erft-Kreis 514€ 810.660 m²
Rheinisch-Bergischer Kreis 524€ 1.725.559 m²
Rhein-Kreis Neuss 741€ 1.192.852 m²
Rhein-Sieg-Kreis 431€ 4.953.132 m²
Siegen-Wittgenstein 126€ 415.311 m²
Soest 140€ 1.814.841 m²
Solingen (kreisfreie Stadt) 327€ 353.197 m²
Städteregion Aachen 303€ 1.206.984 m²
Steinfurt 321€ 1.263.615 m²
Unna 293€ 221.961 m²
Viersen 361€ 119.948 m²
Warendorf 606€ 74.434 m²
Wesel 177€ 829.453 m²
Wuppertal (kreisfreie Stadt) 211€ 515.244 m²

4. Bodenrichtwerte Nordrhein-Westfalen

Das ist der Bodenrichtwert und so ermitteln Sie ihn online über das Internet

Bodenrichtwerte für Bauland

Der Bodenrichtwert ist nach § 196 Absatz 1 BauGB definiert als der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken innerhalb eines abgegrenzten Gebiets (Bodenrichtwertzone). Dabei wird angenommen, dass die Grundstücke innerhalb einer Bodenrichtwertzone ähnliche Grundstücksmerkmale aufweisen, insbesondere in Hinsicht auf Art und Maß der Nutzbarkeit, und somit im Wesentlichen auch gleiche Wertverhältnisse vorliegen.

Der Bodenrichtwert ist immer bezogen auf einen Quadratmeter Grundstücksfläche mit den dargestellten Grundstücksmerkmalen (Bodenrichtwertgrundstück). In bebauten Gebieten sind Bodenrichtwerte mit dem Wert zu ermitteln, der sich ergeben würde, wenn der Boden unbebaut wäre.

Die Bodenrichtwerte sind nicht nur wichtige Orientierungswerte für Verkäufer und Kaufinteressenten, sondern auch für das Finanzamt unter anderem bei Erbfällen interessant. Künftig werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit auch eine Grundlage für die Berechnung der Grundsteuer sein.

Bodenrichtwertkarte NRW

Die Bodenrichtwertkarte dient dazu, der Öffentlichkeit einen Einblick in das Wertgefüge des Grund und Bodens zu geben und dient damit der Transparenz des Grundstücksmarktes. In ihr werden die Bodenrichtwerte ausgewiesen, zum Teil mit weitergehenden Differenzierungen. Die Karte kann jedoch nur Grobinformationen liefern. Der spezielle Wert eines einzelnen Grundstücks kann aus der Karte im allgemeinen nicht abgelesen werden, da dann die besonderen Eigenschaften dieses Grundstücks berücksichtigt werden müssen.

Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen

Der Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen ist ein unabhängiges, an Weisungen nicht gebundenes Kollegialgremium des Landes. Der Obere Gutachterausschuss hat insbesondere die Aufgabe, überregionale Auswertungen und Analysen des Grundstücksgeschehens zu erstellen, um zu einer landesweiten Grundstücksmarkttransparenz beizutragen. Er führt das Informationssystem BORISplus.NRW und erstellt jährlich den Grundstücksmarktbericht NRW. Daneben hat der Obere Gutachterausschuss auf Antrag eines Gerichts ein Obergutachten zu erstatten, wenn schon das Gutachten eines lokalen Gutachterausschusses vorliegt.

Veröffentlichung der Bodenrichtwerte in Nordrhein-Westfalen

Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses ist verpflichtet, jedermann Auskunft über Bodenrichtwerte zu geben. Die Auskunft kann mündlich, schriftlich sowie online über das Bodenrichtwertinformationssystem Nordrhein-Westfalen (BORIS NRW) erteilt werden. 

BORISplus.NRW ist das zentrale Informationssystem der Gutachterausschüsse und des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte über den Immobilienmarkt in Nordrhein-Westfalen. Der Abruf der Bodenrichtwertkarte über das BORIS NRW ist kostenlos wie in den meisten anderen Bundesländern.

Über das aktuell im Aufbau befindliche Gemeinschaftsprojekt BORIS-D werden zukünftig auch bundesweit Bodenrichtwertinformationen online und kostenlos zur Verfügung stehen.

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Grafik: Ausschnitt aus der Bodenrichtwertkarte im BORIS NRW

5. Grundstückswert ermitteln

Unabhängig, ob Kauf oder Verkauf eines Grundstücks, zu Beginn müssen Sie den Grundstückswert schätzen. Aber wie viel ist ein Grundstück in Nordrhein-Westfalen aktuell wert? Welche Verfahren zur Grundstückswertermittlung gibt es überhaupt und welche Faktoren müssen berücksichtigt werden? Wir haben alle Antworten darauf für Sie zusammengestellt und zeigen, wie die Bewertung eines Grundstücks gelingt!

Grundstückspreis ermitteln

6. Grundstück verkaufen

Sie möchten Ihr Grundstück in Nordrhein-Westfalen verkaufen? Ein Grundstücksverkauf sollte gut organisiert sein, denn es geht in der Regel um viel Geld. Ein erfahrener Makler kann Ihnen viel Zeit und Arbeit sparen und Sie zudem vor teuren Fehlern bewahren. Sie können den Verkauf aber auch selbst in die Hand nehmen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Grundstück erfolgreich zum Top-Preis verkaufen - mit oder ohne Makler!

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7. Grundstück in Nordrhein-Westfalen kaufen

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Die Berechnungen und Grafiken auf dieser Webseite sind eine teilautomatisierte Auswertung unserer Rohdaten zum deutschen Grundstücksmarkt. Teilweise werden Informationen aus Berichten Dritter (Expertenmeinungen) in die Auswertungen einbezogen. Die Visualisierung erfolgt nach eigenem Verfahren. Bei allen Preisen handelt es sich primär um Angebotsdaten. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Für Vollständigkeit, Abweichungen, Änderung und Fehler übernehmen wir keine Haftung. Unser Report stellt keine Investment Empfehlung dar.